Was uns motiviert

 

 

1000 Schritte ins Dorf

 

Ein sicherer Fußweg zu den relevanten Punkten in einer Gemeinde sollte innerhalb eines Kilometers zu bewältigen sein, ohne unbedingt ins Auto steigen zu müssen. Ebenso sollten wir unsere Kinder ohne große Bedenken ins Ortszentrum gehen lassen können. Im Ortszentrum wurde schon von unseren Vorgängern vieles geschaffen, dennoch liegt es an uns, die Lücken zu schließen.  So ist es uns gelungen, das nun lang andauernde Projekt Lindacherstraße auf Schiene zu bringen. Alle Anrainer haben sich bereit erklärt, für die Sicherheit einen Teil ihres Grundstückes zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank dafür! Somit können wir im heurigen Jahr dieses stark befahrene Straßenstück mit einem Gehsteig sichern. Aber hier hören wir natürlich nicht auf, es gibt noch einige Straßen für die ein Gehsteig notwendig wäre. In Abwägung der Gefahren und natürlich mit dem Gemeindebudget werden wir sukzessive diesen Ausbau vorantreiben. Als Zusatz möchte ich noch erwähnen dass nicht nur für den Gehsteig Geld ausgegeben wird. Natürlich ist auch der Straßenbau ein großer Teil unserer Aufgaben. Neben dem Erhalt und der Reparatur des bestehenden Straßennetzes haben wir uns das Ziel gesetzt, Siedlungsstraßen die noch geschottert sind, in den nächsten Jahren zu asphaltieren. Dies stellt uns natürlich vor technische und finanzielle Herausforderungen, aber ich bin mir sicher hier Lösungen finden zu können.

 

 


Kindergarten/Krabbelgruppe

 

Eine meiner ersten Gespräche nach Amtsantritt habe ich mit der damaligen Kindergartenleiterin Ingrid Hacker geführt. Die Situation im Kindergarten hat sich aufgrund der veränderten Arbeitswelt in den letzten Jahren immer mehr zugespitzt.

 Nochmals verschärft wurde dies durch die benötigte Krabbelgruppe, die zwar wichtig und notwendig ist, aber ebenso einen Gruppenraum des Kindergartens belegt. Ein geplanter Zubau aus dem Jahr 2019 wurde vom Land abgelehnt. Ich habe mich bei den zuständigen Stellen in Zusammenarbeit mit der Kiga-Leitung für eine Lösung der Situation eingesetzt und so zumindest für das folgende Kiga-Jahr eine Zwischenlösung gefunden. Eine zusätzliche Gruppe durfte im eigentlichen Bewegungsraum eingerichtet werden. Somit haben zwar alle Kinder einen Platz, aber die Bedingungen sind bei weitem nicht ideal. Nachdem nun von der Betreuungsstelle anerkannt wurde, dass in Roitham der Bedarf vorhanden ist, war der nächste Weg zur Raumbedarfsabteilung. Nach diversen Überlegungen und Besichtigungen haben wir nun vom Land die Zusage einen Krabbelgruppenraum mit zusätzlichem Mehrzweckraum errichten zu dürfen. Mit diesen Vorgaben haben wir nun die Planung in Auftrag gegeben, aber mit einer Erweiterungsmöglichkeit. Ich hoffe, dass, wenn wir mit dem Bau beginnen, das Land noch ein Einsehen hat und wir gleich eine größere Variante bauen dürfen, um nicht in einigen Jahren wieder erweitern zu müssen.

 


Wasserversorgung

 

Roitham ist in den letzten Jahren sehr gewachsen. Viele Einfamilienhäuser, aber auch Wohnungen in der alten Volksschule sowie im Rosenweg, haben den Wasserverbrauch weiter steigen lassen. Um einen Engpass zu vermeiden, haben wir uns dafür eingesetzt einen weiteren Brunnen zu bohren. In Absprache mit dem Ziviltechniker haben wir uns für einen Standort entschieden, der neben dem erhofften Wasservorkommen auch noch im Besitz der Gemeinde ist.

Im Herbst letzten Jahres haben wir „Im Holz“ eine Probebohrung für einen neuen Brunnen abgeteuft. Mit dem „Traunbegleitstrom“ wurde eine sehr ergiebige Wasserquelle gefunden, die Roithams Wasserversorgung für die Zukunft fit macht. Sinkende Grundwasserpegel sind mit dem immer trockener werdenden Klima auch in Roitham ein Problem. Mit diesem Brunnen können wir für das bestehende Netz und auch für bevorstehende Erweiterungen genug Wasser zur Verfügung stellen.

 


Nahversorgung

 

Nun ist uns ein großer Schritt gelungen! Da die Planungen und Umsetzungen für einen größeren Markt noch länger andauern können, haben sich zwei junge Damen, Stefi und Alexandra, zusammen mit ihrer Mutter Andrea Obwaller entschieden, für Roitham einen kleinen Selbstbedienungsladen zu eröffnen. Somit ist die Grundversorgung mit dem Notwendigsten für Roitham wieder gesichert. Ich konnte den Gemeinderat davon überzeugen, dass wir hier als Gemeinde die soweit bestmögliche Unterstützung anbieten werden. So haben wir beschlossen, im Nebengebäude der Gemeinde (ehemaligen Bücherei), dieses Geschäft unterzubringen. Die Damen stellen sich und ihr Konzept in dieser Ausgabe noch näher vor. Das Prinzip ist für Roitham neu, aber ich bin mir sicher, dass wir mit ein bisschen Offenheit und Neugier hier ein tolles Projekt haben, welches für Roitham funktionieren wird.

 


Dorfkultur

 

Es freut mich außerordentlich, dass wir in Roitham nicht nur in der Infrastruktur für Verbesserung sorgen konnten, sondern auch beim Gemeinschaftsgefühl. So war es für mich eine besondere Freude, das ich  heuer bereits zum zweiten Mal mit dem Lehrkörper und den Schulkindern der Volksschule einen Faschingsumzug durch Roitham anführen zu dürfen (das erste Mal war letztes Jahr nach dem Lockdown). Die Begeisterung bei den Eltern, Großeltern und am wichtigsten bei den Kindern war groß und ist Motivation genug, um diese Tradition weiter zu beleben. Ebenso bin ich begeistert, dass der Kulturausschuss mit Obmann Stefan Trybek seit über 20 Jahren wieder ein Dorffest organisiert. Ein gemeinsames Fest aller Vereine und Gewerbetreibenden wird nach den langen Corona-Jahren wieder eine tolle Begegnung werden.

 


Wanderwege

 

Dass Roitham eine wunderschöne Lage hat, wissen nicht nur die Urgesteine zu würdigen. Auch Zugezogene und Ausflügler schätzen neben dem Traunfall noch die schöne Weitsicht. Um aber nicht orientierungslos durch unsere Gemeinde laufen zu müssen, sind wir bestrebt, mit guter Beschilderung hier einige Wanderwege und Radtouren durch Roitham anzubieten. Einige sind schon ausgeschildert, andere bereits in Ausarbeitung und werden künftig auch über unsere APP oder Website abrufbar sein. Denn warum soll man für einen Abstecher in die Natur zuerst immer mit dem Auto ein Stück fahren, wenn doch so schöne Plätze so nah sind.